Archiv für April, 2010

freitext session

Posted in gelesen wird immer on 15. April 2010 by du

Mutlu und Morpheus wechselten sich ab. Signin‘ out from the Matrix.


Marcela gibt einwenig Input zu freitext: 2 Rubriken, Emotion und Essay, selbstbestimmt und unabhängig von allen geschriebenen und ungeschriebenen Regeln des Zeitschriftenmarktes und der Medienarbeit.

Auch Olga war mit dabei, inform eines Fotos mit Gaffa an Mariannas Mikrofonständer befästigt. Und mit ihrem Text „Auf die Plätze, fertig, los“, gelesen von Marianna.

Deniz las seine Kurzgeschichte „Du Hund“ vor. „(…)Das sind Geräusche, die bleiben. Sie sind nicht leise, sie sind nicht laut. Sie sind präsent. Gegen drei verstummt der Fernseher. Keine Schritte mehr draußen, keine Stimmen, kein Brummen der Motoren, kein Hupen, nichts, nur das Orchester seines Atems.(…)“

Nach einer kurzen Pause mit Videoclips:

las Daniela:

und Marianna, diesmal ihren eigenen Text „Nurit“, ein Monolog aus „Weißbrotmusikt“, zu lesen in der aktuellen freitext und Georgia:

Die nächste tausend worte tief Lesung findet am 12. Mai mit Mutlu Ergün statt, diesmal nicht aus der Matrix, sondern live vor Ort. Bis dahin können Zuschauer und Leser sich mit der Lektüre im Magazin beschäftigen. In der aktuellen Ausgabe von freitext sind auch vom Sesperado Auszüge zu lesen.

Die rote Pille

Posted in gelesen wird immer on 11. April 2010 by du

(…) Und doch, jeden Tag haben wir die Wahl, jeden Tag treffen wir eine freie Entscheidung (und ich glaube fest daran, dass trotz aller Machtstrukturen, die sich tief in uns eingeschrieben haben, diese Entscheidung frei ist), welche Pille wir nehmen werden. Leider ist es nicht so einfach, wie in dem Film »The Matrix«. Die rote Pille wird uns nicht schlagartig die ›ganze Wahrheit‹ sehen lassen. Was sollte diese Wahrheit auch sein? Aber sie ist eine Einladung, eine geöffnete Tür, durch die wir gehen können. Sie gibt uns die Möglichkeit, die Grenzen unserer Wahrnehmung zu erweitern und uns auf eine ehrliche Suche nach der Wahrheit zu begeben. Wenn wir in dem mentalen Gefängnis sozialer Machtstrukturen gefangen bleiben, wie können wir ein Leben in Selbstbestimmung anstreben?

»MORPHEUS Remember that all I am offering is the truth. Nothing more.«

Aus: Mutlu Ergün, Die rote Pille, in freitext 15

freitext Session: Bis hierher lief’s noch ganz gut

Posted in gelesen wird immer on 9. April 2010 by du

Die neue Ausgabe des Magazins freitext ist ab heute auf dem Markt. Zu Beziehen im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel und über die Homepage: www.freitext.com bzw. http://www.freitext.com/abo.php

Am 14. April, nächste Woche Mittwoch, um 19.00 Uhr feiert die aktuelle Ausgabe im Rahmen einer tausend worte tief Lesung in der Werkstatt der Kulturen ihre Premiere.

Deniz Utlu

Posted in Künstler/innen on 8. April 2010 by du


Foto: Yüksel Hayirli

Deniz Utlu, geboren 1983 in Hannover, lebt als freier Autor in Berlin, wo er das Kultur- und Gesellschaftsmagazin freitext herausgibt. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Seit zehn Jahren veranstaltet er Lesungen in Hannover, Hamburg und Berlin. Die tausend worte tief Reihe konzipierte er gemeinsam mit dem Exberliner Autor Mutlu Ergün. Von 2003 bis 2005 fand die Lesung monatlich im Café :vor wien statt. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Zeitungen und Anthologien. Am 13.02.11 wurde sein erstes abendfüllendes Stück „Tod eines Superhelden“ im Ballhaus Naunynstrasse uraufgeführt. 2006 erhielt er das Stipendium der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin, 2010 das Aufenthaltsstipendium des Eisenbacher Dorfschreibers und den Ulrich-Beer-Förderpreis.

Daniela Janjic

Posted in Künstler/innen on 4. April 2010 by du

Daniela Janjic wurde 1984 in Mostar geboren und wuchs in Bosnien und Herzegowina sowie in Schweden auf. Seit 1993 lebt sie in Winterthur/Schweiz. 2005 begann sie ein Germanistikstudium an der Universität Zürich. 2005/2006 war sie Teilnehmerin des „Dramenprozessor“ am Theater an der Winkelwiese, Zürich, wo sie auch mehrfach als Regieassistentin gearbeitet hat. Ihr Stück „Gelbe Tage“ wurde beim 4. Wochenende der jungen Dramatiker im September 2006 in szenischer Lesung an den Münchner Kammerspielen vorgestellt; die Uraufführung war im Januar 2008 am Theater an der Winkelweise, Zürich. Im selben Monat wurde ihr Einakter „Der Umsturz der Milchkanne“ als Teil der „Deutschlandsaga“ (60er Jahre) an der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, gezeigt (Regie: Jan-Christoph Gockel). Ihr Kurzstück „Vaters Traum von Kirschbaumblüten“ hatte im März 2008 am Stadttheater Bern als Teil des Autorenspektakels „Der Fremde ist nur in der Fremde fremd“ Premiere (Regie: Tanja Richter). Im Rahmen des zweiten Kurzstückefestivals des Stadttheaters Bern wurde ihr Kurzstück „Durch Geister fahren“ 2009 am Stadttheater Bern aufgeführt. (Regie: Max Merker).

Olga Grjasnowa

Posted in Künstler/innen on 3. April 2010 by du

Olga Grjasnowa wurde 1984 in Baku (Aserbaidschan) geboren und wuchs dort auf. Sie hat in Deutschland, Polen, Russland und Israel gelebt. Studiert hat sie an der Universität Warschau, am Maxim-Gorki-Literaturinstitut Moskau und der UdK Berlin und ist Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Sie veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien, interdisziplinäre Arbeiten im Bereich der Medienkunst. Im Winter 2009 wurde ihr Drehbuch „Hier, bei mir“ in Lodz verfilmt. Sie war Stipendiatin des 11. Klagenfurter Literaturkurses, der Jürgen Ponto Schreibwerksatt 2010 und der Rosa-Luxemburg Stiftung.

Georgia Doll

Posted in Künstler/innen on 2. April 2010 by du


Georgia Doll wurde 1980 in Wien geboren. Studium der Theaterwissenschaften in Hamburg und Toulouse, dabei macht sie erste Erfahrungen in der Dramaturgie des Thalia Theaters,  als freie Dramaturgin sowie als Schauspielerin am Théatre de la Digue in Toulouse. Seit 2007 Mitglied im Lektürekomitée des Verlags Nouvelles Scènes, Toulouse, der zeitgenössische deutsche Dramatik übersetzt und verlegt. 2006/2007 Regiestudium in Paris, wo ihr erstes Stück Le Pays Sombre in einer szenischen Lesung gezeigt wird (Regie Michèle Foucher) am Théâtre Ouvert, wo sie auch in Vraiment1HommàSangatte von Lancelot Hamelin spielt. Am Théâtre Bobigny MC93 inszeniert sie selbst ihren Text Miss Europa Va En Afrique. 2007 gründet sie die Jugendtheatertruppe Anyigba Yéyé in Amlamé, Togo, mit der sie die Stückentwicklung Visite sur Terre sowie 2008 Brechts Die Ausnahme und die Regel erarbeitet (2009 am Goethe Institut Lomé). Seit 2008 studiert sie Szenisches Schreiben an der UdK, Berlin. Hier werden ihre Stücke der hang zum grundsätzlichen (Regie David Czesienski und Robert Hartmann, BAT Studio Theater, Gorki Theater, Theaterkapelle, DT) sowie Miss Europa fährt nach Afrika (Regie Audrey Tarpinian, Theaterkapelle) in Werkstattinszenierungen gezeigt.  2009 schreibt sie Lorenzos Rückkehr für die Serie „Global Housewives“ des Schauspielhauses Graz (Regie Christian Schütz), das in Berlin als Werkstattinszenierung von Philip Baumgarten gezeigt wird (BAT, Gorki Theater) 2009/2010 nimmt sie am Autorenlabor des Schauspielhauses Düsseldorf unter der Leitung von Thomas Jonigk teil.