Olga Grjasnowa

Olga Grjasnowa wurde 1984 in Baku (Aserbaidschan) geboren und wuchs dort auf. Sie hat in Deutschland, Polen, Russland und Israel gelebt. Studiert hat sie an der Universität Warschau, am Maxim-Gorki-Literaturinstitut Moskau und der UdK Berlin und ist Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Sie veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien, interdisziplinäre Arbeiten im Bereich der Medienkunst. Im Winter 2009 wurde ihr Drehbuch „Hier, bei mir“ in Lodz verfilmt. Sie war Stipendiatin des 11. Klagenfurter Literaturkurses, der Jürgen Ponto Schreibwerksatt 2010 und der Rosa-Luxemburg Stiftung.

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Eine Antwort to “Olga Grjasnowa”

  1. Gerhard Teubl Says:

    Hallo Olga,

    Ich gratuliere Dir ganz herzlich zum exil-Literaturpreis der Wiener Wortstaetten 2010, der am kommenden Samstag auf der ORF-Bühne, im Rahmen der Veranstaltung BuchWien überreicht wird. Ich denke, die „Kohle“ kannst Du gut gebrauchen und bestimmt wird es ein schöner Tag für Dich mit einer feuchtfröhlichen Feier im Kreise Deiner lieben Feunde. Schreiben ist harte Arbeit, macht aber auch ganz tolle Gefühle, wenn etwas gelingt. Du hast Dir diesen Preis wirklich verdient.

    Mach weiter so, Deine Sprach- und Theaterkunst bereitet vielen Menschen Freude. Vor kurzem hörte ich auf FM4 im Radio ein Interview. Da sagte ein amerikanischer Künstler aus New York: Für viele Menschen ist heutzutage die Poesie wichtiger als das tägliche Brot. Viele gehen nicht an Hunger sondern an der Sinnlosigkeit ihres Lebens zu Grunde. Eine poetische Einstellung zum Leben ist eine Chance zur Sinn- und Selbstfindung, sie bewirkt Mut, als Mensch wieder mehr auf Menschen zu zugehen, ohne dafbei gleich an Nutzen und Profit zu denken. Sie zeigt uns, dass es neben der Arbeit auch Muße gibt, Zeit, die allein uns gehört und unserm Seelenheil wohl tut. Wie kann man sich das vorstellen? Sofie Reyer schreibt in ihrem neusten Buch „binnen“: sie schläft im fahrtwind – lichtsitzend – die finger im fichtenruach – falten sich auf.“

    Mit lieben Grüßen

    Gerhard Teubl

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