Archiv für November, 2010

Aki Takase

Posted in Künstler/innen on 30. November 2010 by du

Foto: Andree Moehling

Aki Takase ist Pianistin und Komponistin. Wie wurde in Japan geboren und erhielt den ersten Klavierunterricht mit drei Jahren.
1972 Beginn einer professionellen Karriere als Pianistin und Komponistin.
Zusammenarbeit mit namhaften japanischen Musikern wie Takeo Moriyama, Nobuyoshi Ino in unterschiedlichen Ensembles.
Ab 1978 längerer Aufenthalt in den USA. Zahlreiche Konzerte und
Schallplattenaufnahmen u.a. mit Dave Liebman, Cecil Mcbee, Lester Bowie, John Zorn und Joe Henderson. 1981 erster Auftritt in Deutschland beim Berliner Jazzfest in der Philharmonie. 1997-2000 Gastprofessoren an der Musikhochschule in Berlin.

Würdigungen:

Kritikerpreis der Berliner Zeitung 1999.
SWR- Jazz Preis des Jahres 2002.

Preise der Deutschen Schallplattenkritik:
1990 „Play Ballads of Duke Ellington“ Duo mit Gunther Klatt (Tutu 888116)
1991 „Shima Shoka“ Piano solo (Enja 6062)
1994 „Blue Monk“ Duo mit David Murray(Enja 7039)
1998 „Duet for Eric Dolphy“ Duo mit Rudi Mahall (enja 9109-2)
2002 “ St. Louis Blues“ mit dem „W.C.Handy Projekt“ (Enja 9130-2)
2004 „Aki Takase Plays Fats Waller“ (Jahrespreis 2004 der Deutschen Schallplattenkritik)(Enja 9152-2)
2008 “ Something sweet, something tender“(Enja 9188-2)
2009 “ Yokohama“ mit Louis Sclavis (Intakt 165)

(www.aki-takase.de)

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Yoko Tawada

Posted in Künstler/innen on 30. November 2010 by du

Foto: Furuyatakeshi.com

Yoko Tawada wurde 1960 in Tokyo/Japan geboren. 1982 – 2006 lebte sie in Hamburg, seit März 2006 in Berlin. Studium der Literaturwissenschaft in Tokyo, Hamburg und Zürich. Promotion. Yoko Tawada schreibt auf Deutsch und auf Japanisch. Akutagawa-Literaturpreis 1993, Adelbert-von-Chamisso-Preis 1996. Tanizaki-Preis 2003. Goethe-Medaille 2005. Zu letzt erschien: “Abenteuer der deutschen Sprache” (2010). www.yokotawada.de


Die Dürre im Land hatte uns bettenlos gemacht

Posted in gelesen wird immer on 29. November 2010 by du

Zafer Senocak und Oruc Gürbüz auf der tausend worte Bühne (10.11.10)

Für die Aufnahme danken wir Yüksel Hayirli, Art Director des Magazins freitext

Bienensummen

Posted in gelesen wird immer on 29. November 2010 by du

Zafer Senocak las aus der Übersetzung seines Romans „Der Pavillon“. Senocak begann seine Karriere als deutschsprachiger Autor. Das genannte Buch schrieb er auf Türkisch. Es geht ums Musische, sagte er während des Bühnengesprächs, um einen muslimischen Atheismus und um eine Imkerfamilie. Bienen fällt in diesem Roman also eine wichtige Rolle zu. Wo Senocak Multilinguist ist, darf Oruc Gürbüz Multi-Instrumentalist genannt werden. Seine zahlreichen Instrumente baut er selber. „Mir geht es darum, Glück in die Welt zu streuen“, sagt er, „ich sehe mich in der Tradition des Sufismus“. Während Senocak erzählerisch den Drohnen folgte, summte, knirschte und knarrte Gürbüz Hintergrundmelodien.

Vorweg gab es ein Bühnengespräch zwischen mir und Senocak. Es ging um das Schreiben in verschiedenen Sprachen. Um die Annäherung an den Klang. Die Sprache sucht mich aus, sagte Senocak sinngemäß, nicht ich die Sprache. Manche Texte muss ich auf Türkisch schreiben, manche auf Deutsch.

Auch die tausend worte tief Abschluss-Lesung für dieses Jahr am 08.12.2010 wird im Zeichen der Multilingualität stehen. Eingeladen ist Yoko Tawada. Sie schreibt auf Deutsch und Japanisch.

(Fotos: Soma Sohrabi)

Durch das Magazin freitext blättern (5 Ausgaben)

Posted in gelesen wird immer on 29. November 2010 by du

www.freitext.com

Oruç Gürbüz

Posted in Künstler/innen on 9. November 2010 by du


Jahrgang 1973, Instrumentenbauer und Musiker. Spielt, baut und unterrichtet seit mehr als 20 Jahren in Deutschland und in der Türkei verschiedenste Instrumente aus westlicher und östlicher Musiktradition .

Hier befindet sich eine kleine Lauschprobe seines Sounds

Radio-Essay von Zafer Senocak

Posted in gelesen wird immer on 8. November 2010 by du

 

Migration als Einbahnstraße (veröffentlicht beim Deutschlandfunk 01.08.10)

Die positive Vorstellung von der kulturellen Vielfalt einer Einwanderungsgesellschaft ist längst düsteren Exempeln einer misslungenen Integration im Alltag gewichen. In seinem Essay macht der Autor deutlich, dass eine fortwährende Stigmatisierung des Fremden nur in die Irre führen kann. Zafer Şenocak ist deutsch-türkischer Schriftsteller. Sein jüngstes Buch „Der Pavillion“ erschien 2009 im Dagyeli Verlag.

Link zum Radioessay: http://bit.ly/b20xso und als podcast: http://bit.ly/a7ZVYo

(Achtung: bei tausend worte tief wird er aus seinem belletristischen Werk lesen)